Die Hochzeitsdeko ist ein wichtiges Element für eine gelungene Hochzeitsfeier. Üblich ist es, dass die Dekoration von einem Profi vorgenommen wird. Wer eher mit geringem Budget heiratet, der holt sich oftmals Hilfe aus dem Freundeskreis oder der Verwandtschaft. Hochzeitsdeko selber machen liegt aktuell wieder so sehr im Trend wie niemals zuvor. Denn die meisten Brautpaare wünschen sich eine individuelle und möglichst persönliche Hochzeitsfeier. Und das lässt sich erreichen, wenn Sie selber Hand anlegen. Natürlich müssen Sie aber auch einiges beachten, wenn Sie die Hochzeitsdeko selber machen.

Hochzeitsdeko selber machen – Vor- und Nachteile

Die Vorteile, wenn Sie die Hochzeitsdeko selber machen, liegen eindeutig auf der Hand. Zuerst einmal ist die Preisersparnis beachtlich. Denn ein Experte nimmt für die Hochzeitsdeko einiges an Geld. Das kann somit schnell das Budget sprengen. Dazu kommt, dass Sie, sofern Sie die Hochzeitsdeko selber machen, Ihre eigenen Wünsche und Bedürfnisse besonders passend umsetzen können. Sofern ein Fremder sich um die Dekoration kümmert, fehlt oftmals die persönliche Note. Außerdem gehen Sie das Risiko ein, dass Ihnen das Ergebnis am Ende doch nicht gefällt. Das lässt sich umgehen, wenn Sie die Hochzeitsdeko selber machen. Ein großer Nachteil ist sicherlich die Zeit, die Sie investieren müssen. Es beginnt bei der Planung, der Umsetzung und auch der Gestaltung am Ende. Das kann durchaus nervenaufreibend sein, zumal die Hochzeitsvorbereitungen ebenfalls anstehen. Ganz ohne Hilfe sollten Sie die Hochzeitsdeko nicht selber machen, das wäre am Ende nur ein stressiges Unterfangen. Wägen Sie Vor- und Nachteile ab und entscheiden Sie dann, welchen Weg Sie gehen möchten.

Hochzeitsdeko selber machen – darauf kommt es an

Sie möchten die Hochzeitsdeko selber machen oder Deko basteln? Dann ist es wichtig, sich an gewisse Abläufe zu halten. Zuerst einmal liegt die Herausforderung darin, ein Motto zu finden. Sofern es gar kein Hochzeitsmotto gibt, müssen Sie sich für ein Farbschema entscheiden. Es dürfen gerne mehrere Farben in die Hochzeitsdekoration eingebaut werden, aber Sie sollten darauf achten, dass Sie es nicht übertreiben. Darüber hinaus müssen die Farben miteinander harmonieren und ein schönes Bild ergeben. Sobald die Farbwahl getroffen wurde, ist es entscheidend, zu überlegen, welche Dekorationen Sie sich wünschen. Das beginnt meistens bei den Blumen. Sprechen Sie mit dem Floristen und geben Sie die Tischblumen und Dekoblumen in Auftrag. Das sollte relativ früh geschehen, damit die Gebinde am Hochzeitstag auch fertig sind.

Die nächste Aufgabe umfasst die Gestaltung von Tischkarten und Menükarten. Diese Karten müssen bei einer Druckerei in Auftrag gegeben werden. Das beansprucht Zeit, weshalb Sie hier ebenfalls nicht zu lange warten sollten. Die Tisch- und Menükarten passen idealerweise zusammen und ergeben so ein stimmiges Gesamtbild auf dem Tisch. Die Druckerei steht bei der Gestaltung der Karten bestimmt gerne zur Seite und gibt hilfreiche Tipps. Sofern Blumen auf dem Tisch arrangiert werden, sollte die restliche Tischdekoration eher etwas dezenter ausfallen. Hier stehen verschiedene Möglichkeiten zur Auswahl. Sofern es für die Gäste ein Gastgeschenk gibt, brauchen Sie nur noch wenig Hochzeitsdeko selber machen.

Hochzeitsdeko selber machen

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Schöne Servietten machen eine toll eingedeckte Tafel erst perfekt. Die Servietten aber einfach auf den Teller zu legen, kommt für die wenigsten Bräute infrage. Entscheiden Sie sich lieber für aufwendig gefaltete Kunstwerke, die dem Tisch noch einmal den letzten Schliff verleihen. Mit dem Falten der Servietten können Sie relativ früh anfangen, denn wenn Sie sie sicher aufbewahren, passiert nichts. Werden Sie früher fertig, ist das nicht schlimm. Kritisch wäre es hingegen, wenn Sie zum Schluss hin in Stress geraten. Neben den Servietten macht die Tischdecke einen großen Teil des Stils aus. Bestenfalls ist die Tischdecke eher dezent und elegant gehalten. Farben sollten wiederum nur in Form der Dekoration zum Einsatz kommen. Je eleganter die Hochzeitsfeier wird, umso mehr Stoff sollte auch ins Spiel kommen. Sehr beliebt sind zu diesem Zwecke sogenannte Stuhlhussen. Diese verleihen den Stühlen einen geschmackvollen Charme und können darüber hinaus auch noch einmal dekoriert werden. Beispielsweise mit einer farbigen Schleife, die das Farbkonzept der Hochzeitsdeko aufgreift. Unter dem Strich können Sie sich austoben, wenn Sie die Hochzeitstischdeko selber machen. Achten Sie aber auf jeden Fall darauf, dass Sie es nicht übertreiben und immer eine gewisse Klarheit in die Dekoration bringen. Dann können Sie sicher sein, dass die Hochzeitsdeko bei den anwesenden Gästen für großes Staunen sorgen wird.

Hochzeitsdeko selber machen und tatkräftige Unterstützung suchen

Tischkarten gestalten, Gastgeschenke packen, Servietten falten – wenn Sie die Hochzeitsdeko selber machen, dann fallen viele Kleinigkeiten an. Dazu kommen die restlichen Hochzeitsvorbereitungen. Versuchen Sie gar nicht erst, die Hochzeitsdeko selber zu machen und dabei auf Hilfe zu verzichten. Fragen Sie direkt zu Anfang Ihre Trauzeugin und andere Verwandte, ob diese Ihnen unter die Arme greifen. Das ist im Vorfeld schon enorm wichtig, wird aber am Hochzeitstag noch entscheidender. Meistens dürfen Sie einen Abend vor der Feier in die Location. Dann muss alles schnell gehen, damit die gesamte Dekoration auch zeitnah aufgebaut wird. Neben den dekorativen Elementen müssen Sie meistens auch das Geschirr, die Tischdecken und die Stuhlhussen selbst anbringen. Diese Textilien machen übrigens einen wichtigen Teil der Hochzeitsdeko aus. Entscheiden Sie sich im Zweifel immer für die schöneren, eleganteren Ausführungen, damit die Location am Ende auch Ihren Vorstellungen gerecht wird.

Hochzeitsdeko selber machen – kreativ und persönlich

Letzten Endes lässt sich festhalten, dass es sich durchaus lohnt, wenn man die Hochzeitsdeko selber machen möchte. Immerhin lässt sich genau die Deko realisieren, die Sie sich vorstellen. Sie müssen keinerlei Kompromisse eingehen und dürfen sich austoben. Sicherlich ist dafür ein wenig Aufwand nötig, der einkalkuliert werden muss. Das kann unter Umständen ein Problem werden, denn die Zeit vor der Hochzeit ist für die meisten Bräute enorm stressig. Aber wer kann, der sollte die Hochzeitsdeko selber machen und von einem stimmigen Bild profitieren. Freunde und Bekannte gehen dabei mit Sicherheit gerne zur Hand und sorgen so dafür, dass Sie die Hochzeitsdekoration umsetzen können, die Ihnen vorschwebt. Der wichtigste Faktor ist sicherlich das Zeitmanagement. Beginnen Sie frühzeitig mit der Planung und geben Sie die Dinge in Auftrag, die von externen Stellen erledigt werden. So stellen Sie sicher, dass Sie auch dann nicht in Bedrängnis kommen, wenn Sie die Hochzeitsdeko selber machen und auf einen Profi verzichten.