Kinder an Halloween

©123rf.com/profile_stockbroker

Halloween steht vor der Tür! In Irland und Amerika ist das Brauchtum rund um den Abend vor Allerheiligen schon sehr lange weitverbreitet. Deutschland holt gerade auf: Auch hierzulande sichtet man zu Halloween immer wieder Kinder, die in gruseligen Kostümen von Tür zu Tür gehen, um Süßigkeiten zu sammeln. Und auch die Erwachsenen gehen nicht leer aus: Halloween-Partys sind für manchen, der den Spaß am Gruseln auch im Erwachsenenalter nicht verloren hat, ein absolutes Muss. Ganz egal, ob Sie selbst einfach „nur“ Ihren Kindern eine kleine Freude bereiten möchten, oder ob Sie eine Halloween-Party für Erwachsene planen: Eine fantasievolle Halloween-Deko gehört einfach dazu! Weshalb sich eine solche auch wunderbar aus Naturmaterialien zaubern lässt, erfahren Sie in diesem Artikel. Selbstverständlich geben wir dabei auch Beispiele für eine natürlich schön schaurige Halloween-Deko!

 

Naturmaterialien als Halloween-Deko? Ist das gruselig genug?

Halloween könnte zu keiner besseren Jahreszeit stattfinden: Den Herbst verbinden wir zwar zum einen mit fröhlich bunt gefärbten Blättern, die dritte Jahreszeit spiegelt uns zum anderen aber zugleich auch die Vergänglichkeit wider und lädt mitunter ganz unvermittelt zum Gruseln ein. So wird es zum Beispiel eher dunkel, die Äste kahler Bäume können in der Fantasie schaurige Gestalten bilden, der Wind weht durch die Gassen und der für den Herbst typische Nebel lässt nicht erahnen, was ein paar Meter weiter auf uns wartet. Dieses gesamte gruselige Szenario ist quasi „naturgemacht“, weshalb Naturmaterialien selbstverständlich wunderbar auch als Halloween-Deko geeignet sind. Möchten auch Sie die natürliche und zugleich unheimliche Herbststimmung in Ihrer Halloween-Deko aufgreifen, haben Sie zwei grundliegende Optionen: Zum einen können Sie mit Naturmaterialien arbeiten, von denen schon ganz alleine – in den richtigen Kontext gesetzt – eine Gruselstimmung ausgeht. Zum anderen können Sie einzelne Naturmaterialien so bearbeiten, dass sie als Halloween-Deko den letzten unheimlichen Schliff erhalten. Im Folgenden finden Sie Beispiele für beide Vorgehensweisen.

Der Kürbis und seine kleinen Kollegen

Der Kürbis ist als Herbstbote ein Paradebeispiel für eine Halloween-Deko, die auf natürliche Materialien zurückgreift und bei welcher der Gruseleffekt durch Ihr Zutun erzielt wird. Das Kürbisschnitzen vor Halloween ist durchaus traditionsreich: Die hierbei entstehenden Kürbislaternen sollen böse Geister abhalten, müssen zu diesem Zweck aber natürlich selbst schön schaurig aussehen. Auch Sie möchten den Klassiker der Halloween-Deko selbst schnitzen und aufstellen? Das ist gar nicht so schwer: Für das Kürbisschnitzen benötigen Sie neben einem oder mehreren Kürbissen in erster Linie ein scharfes Messer, eine Unterlage, die Ihren Arbeitsplatz vor Verschmutzungen schützt, und am besten einen Eiskugelportionierer. Letztere hilft Ihnen, das Innere des Kürbisses schön sauber auszuhöhlen. Sollte ein Eiskugelportionierer nicht zur Hand sein, tut es aber auch ein normaler Löffel. Nachdem Sie den Kürbis ausgehöhlt haben, gilt es noch, ein Gesicht in selbigen zu schnitzen. Dies ist der Schritt beim Basteln dieser Halloween-Deko, der das meiste Fingerspitzengefühl und natürlich auch Kreativität verlangt. Anfänger, die es sich selbst nicht zutrauen, ein gruseliges Kürbisgesicht zu entwerfen, können auch auf Schablonen zurückgreifen, die sich im Internet in rauen Mengen finden lassen.

So viel zu dem wahren Klassiker einer jeden Halloween-Deko. Wussten Sie allerdings schon, dass Sie auch auf andere natürliche Materialien zurückgreifen könnten, um Dekorationsgegenstände zu entwerfen, die an den Kürbis erinnern? Den Kürbis assoziieren wir derart stark mit Halloween, dass seine markanten optischen Merkmale (runde Form, orange Farbe) uns auch bei anderen Früchten an gruselige Dekoration denken lassen könnten. So ließen sich etwa Orangen mit schaurigen Gesichtern bemalen, und als kleinere Halloween-Deko wunderbar als Tischschmuck nutzen. Sind Ihnen die ganzen gruseligen Fratzen eine Nummer zu viel und möchten Sie eine noch natürlichere Halloween-Deko entwerfen, kommen auch kleine exotische Trockenfrüchte wie etwa die Ballonfrucht oder Solanum anthropophagorum, auch bekannt als Menschenfressertomate (wenn das Mal kein gruseliger Name ist), infrage. Solanum im Miniformat eignet sich dabei hervorragend als Tischdeko für die Halloween-Party: Die kleinen getrockneten Früchte lassen sich hervorragend verteilen und erinnern durch ihre Reliefs tatsächlich sehr an Kürbisse! Der Vorteil von Trockenfrüchten ist hierbei, dass Sie diese nicht nur einmalig, sondern öfters verwenden können.

Gruselige Herbststimmung

Wo wir gerade schon bei Trockenfrüchten sind: Natürlich eignen sich auch getrocknete Elemente der Flora als natürliche Halloween-Deko, die nicht unmittelbar an einen Kürbis erinnern. Trockenfrüchte und Trockenblumen stellen schließlich einen guten Bezug zum Herbst her und lassen sich daher auch zur Erzeugung einer gruseligen Herbststimmung wunderbar einsetzen. Der schaurige Effekt von Trockenfrüchten bzw. -blumen resultiert dabei zunächst aus dem schon oben angesprochenen Aspekt der Vergänglichkeit, natürlich aber auch aus den bizarren Formen, die vor allem auch exotische Trockenfrüchte annehmen können. Um ihr ganzes gruseliges Potenzial zu

entfalten und somit als Halloween-Deko zu dienen, müssen Trockenblumen allerdings häufig in den richtigen Kontext gestellt werden. So ließen sich aus unterschiedlichen Trockenblumen etwa schaurige Figuren basteln. Als Kopf könnte hierbei etwa Proboscidea louisianica dienen, die auch alleine schon viel hermacht. Das besondere an dieser Trockenblume ist, dass sie an einem Ende lange gebogene Auswüchse aufweist, die mit etwas Fantasie durchaus als teuflische Hörner durchgehen können. Oder wie wäre es als Kopf mit einer trockenen Buddha-Nuss? Sie sperrt ihre Schalenhälften auf, was an ein aufgerissenes Maul erinnern könnte. Es gibt unzählige Möglichkeiten: Lassen Sie Ihrer Fantasie einfach freien Lauf und freuen Sie sich auf eine selbst gestaltete Halloween-Deko, die ein wahres Unikat ist.

Kürbisse zu Halloween

©123rf.com/profile_poznyakov

Für eine gruselige Herbststimmung sorgen aber nicht nur Trockenfrüchte und Trockenblumen. Richtig in Szene gesetzt, machen sich unter anderem auch Deko-Moos, Hölzer und Blätter super als Halloween-Deko. Moosplatten könnten den Untergrund für eine Tischdeko zu Halloween bilden, auf dem Treibholz, die kleinen Menschenfressertomaten, fragile Skelettblätter, Kalabassen und selbst gebastelte unheimliche Gestalten – wie etwa die kleinen Monster aus Trockenblumen – platziert werden. Apropos gruselige Gestalten: Natürlich können Sie solche auch aus anderen natürlichen Materialien als allein aus Trockenblumen und -früchten basteln – etwa aus Stroh oder Flachshaar. Möglicherweise können Sie so Tiere – wie zum Beispiel Mäuse – formen, vor denen sich mancher so richtig gruselt. Wir wünschen viel Spaß beim Basteln Ihrer individuellen Halloween-Deko!